T -6 und Post-Christianisierung

21. Feb 2005

schon wieder ein Tag vorbei.

Habe so ziemlich alles geschaft, was ich wollte. Auch wenn’s ruhig hätte mehr sein können. Naja, ich glaube, das ist immer so.

Aber eine Sache ist mir heute durch den Kopf gegangen, als ich einen Artikel von Daniel Hill gelesen habe.
Er beschreibt darin, dass er – bei Starbuck’s arbeitend – festgestellt hat, dass die Menschen heute oft post-christianisiert sind. Sie haben entweder selber negative Erfahrungen mit der Kirche gemacht oder schließen sich der Meinung anderer an und sind deshalb gegen die Kirche eingestellt. Er schreibt dann auch, dass man mit solchen Menschen ganz anders reden muss, als mit solchen, die noch nie Christsein kennengelernt haben.

Tja, während des Lesens fiel mir auf, dass das für Amerika vielleicht etwas Neues sein mag – zumindest war es für ihn ganz neu. Für Europa bzw. Deutschland ist das mehr oder weniger der Normalzustand. Viele haben hier eine negative Grundeinstellung der Kirche, dem Christentum gegenüber (sie wissen zwar oft nicht, was Christsein eigentlich heißt, sind aber trotzdem dagegen), in der festen Überzeugung, sie seien nun weiter und haben das (naive/veraltete) Christentum hinter sich gelasen.
Auch wenn es mich also wundert, dass er es als etwas Neues sieht, stimme ich ihm voll und ganz zu, dass man mit Menschen einer Postchristlichen Gesellschaft, wie es große Teile Europas nun mal sind, ganz anders reden muss, als mit Menschen, die das Evangelium zum ersten Mal hören und vorher noch keinen Kontakt zum Christentum hatten.

Ganz allgemein würde ich sagen, dass neben den großen Weltreligionen (Islam, Hinduismus, Buddhismus) der Postchristentumismus😉 die Herausforderung für die Kirche im 21. Jahrhundert sein wird.

Es gibt viel zu tun – beten wir es an.

Markus
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2 Antworten to “T -6 und Post-Christianisierung”

  1. götzi hohmanniana Says:

    ja , genau , thats right! ich habe keinen bock mehr ein chrristliches abziehbild zu sein.die spanne zwischen christen und anderen menschen ist so groß weil christen nicht dazu stehen das sie genauso schlecht sind wie andere. mir ist aufgefallen das ich jetzt wo ich zu meiner unvollkommenheit stehe gott zu mir steht und mich liebt und mich segnetwie nie zuvor. man weiß soviel und hat so wenig. diese worte könnte ich über meine 30 jahre christsein schreiben.aber das hat sich gattseIDANK GEÄNDERT1 es gibt viel zu tun – beten wir IHN an.

  2. kairos Says:

    hi götzi,
    danke für deine Zustimmung, auch wenn ich nicht genau verstehe, in wie weit sich deine Antworte auf meinen Post bezieht – könntest du mir vielleicht auf die Sprünge helfen ?

    mfg
    Markus


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