Kommentare

28. Sep 2005

Nur so zur Info, weil ich weiß, dass einige Leute meinen Blog lesen und ich die Kommentare dann mündlich oder schriftlich erhalte:

wenn ihr auf „0/1/… comments“ unterhalb meiner Einträge klickt, könnt ihr ganz schnell und einfach einen Kommentar hinterlassen (mit (Spitz-)Namen bitte!).

Müsst ihr natürlich nicht (so) machen, aber genau dafür gibt es diese schicke Feature 😉

Schönen Tach euch!

Markus
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Moin,
da ich diesmal nicht soo viel Zeit habe, berichte ich nur Auszugsweise, was ich letzte Woche gemacht habe und was ich in dieser noch so alles machen werde.

Von Dienstag bis Freitag letzter Woche war ich jeden Tag im Master’s College. MC ist ein christliches College mit etwa 1000 Studenten und mit 6 oder 7 Schwerpunkten (u.a. Bible Study, Biologie, Business)

Am Samstag war ich dann im Six-Flags-Magic-Mountain-Vergünungs-Park.
Dort bin ich unter anderem mit „Batman the Ride“ gefahren und auch mit „Goliath“. Letzere ist so krass, dass ich in einer Kurve fast mein Bewusstsein verloren habe (oder jemand hat für ein paar Sekunden den Dimmer für die Sonne betätigt).

Am Sonntag habe ich dann meine erste Sonntagschullektion für die High-schooler gehalten (zwei kommen noch) und bin von Mike und Sylvias zu Paul und Judies Haus umgezogen.

Morgen gehe ich dann mit den High-School-Kids auf ein dreitägiges Retreat als Begleiter. Bin schon gespannt.
Außerdem muss ich noch die Sonntagschulstunde zu Ende vorbereiten (ist aber schon zu 95% fertig) und meine Präsentation über Deutschland und Polen (ist zu 30% fertig).

Heute Abend werde ich dann auch an der Gemeindeleitungssitzung teilnehmen.
Wie ihr seht, endlich mal eine Woche, in der mein Terminkalender wirklich wie der eines Praktikanten aussieht 😉

Schönen Gruß an Euch alle in Deutschland (oder wo auch immer ihr gerade seid [können die Jungs von der ISS auch im Internet surfen?]) und bis zum nächsten Mal

Markus
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welcome at kairology

24. Sep 2005

Helo everybody,

this is my fist post in my first Worpress-blog.

I’m happy being invitated by my brother and I think, I will do like him:

this will be my english-blog. But who knows: perhaps I will change my opinion later.

CU

markus

Bill Gates noch immer reichster Mann der USA | tagesschau.de

<ironie> Na wenn das kein Grund zum Feiern ist … </ironie>

moin,
habe gestern mit jemandem vom Master’s College gesprochen. Der hat mich auf ein OpenSource-Projekt hingewiesen: Moodle.

Diese Software hilft einem, Seine Lehreinheiten inklusive Materiallien im Web den Studenten zur Verfügung zu stellen. Es nennt sich Course Managment System: also fast wie ein Content Managment System – nur für Pädagogische Zwecke. Werde es mir mal bei Gelegenheit näher anschauen.

CU
markus

Wochenende

19. Sep 2005

So, will hier mal kurz berichten, was ich so alles am WE gemacht habe.

Universal Studios Am Samstag Nachmittag und Abend waren wir in LA, bzw. in Universal City. Wenn ich Mike richtig verstanden habe, dann ist USC eine eigene Stadt in LA (so wie Vatikan in Rom, nur dass hier nicht die RKK, sondern die Universal Studios Ton angebend sind.
Direkt neben dem Universal-Studios-Park (eine Art Disneyland) gibt es eine Fußgängerzone mit vielen Restaurants, Merchandising-Läden etc. pp und natürlich einem Riesenkino.

Auf dem Weg nach Hause sind wir dann in einem schweizer-deutschen Restaurant essen gewesen. Es ist Oktoberfest-Zeit.
Es gab (ich habe ausgesucht)

  1. Leberkäse, mit Ei, Sauerkraut, Knödel und Spinat;
  2. Scheinemedallions (oder Rind?) in Pfifferlingsauce mit Spätzle und …
  3. Bayerische Würste (Weißwurst, Bratwurst und noch ne andere) mit Kartoffeln, und …

Als appetizer hatten wir Brot mit Leberwurst und ne Auswahl an eingelegtem Gemüse (oder wie auch immer man das nennt – halt Rübe, Kartoffel, Kraut etc. in ner Essigsauce eingelegt). Das beste Brot, das ich seit Wochen gegessen habe!!!

Und als Nachtisch dann Apfelstrudel und noch was – keine Ahnung, wie es heißt. Schmeckte auf jeden Fall gut! (Da merkt man erst, wieviele deutsche Gerichte man selber nicht wirklich kennt.

Das war also Samstag,
Saddleback 4 am Sonntag bin ich dann mit einem Seminary-studenten nach Saddleback gefahren (Stadt heißt eigentlich Lake Forest). Es ist südlich von LA. An Werktagen müsste ich wohl 2 bis 3 Stunden einrechnen, doch am Sonntag Morgen geht’s. Wir sind in eineinviertel Stunde da gewesen.
Was einem zunächst auffällt:
Das Gelände ist rieeesig. Tausende Parkplätze, eine Verkehrsführung, wie bei einer der Vielen Einkaufszentren hier. Viel Grün – Palmen, Gras, zwischendurch ein Hügel mit Wasser etc. pp. Viele Gebäude auf dem Gelände verteilt.
Was einem dann auffällt: Die Gebäude sind nicht größer als die der Grace Community Church (obwohl von den Mitgliederzahlen her sie vielleicht doppelt so groß ist). Das Worshipcenter (so nennt sich hier das Gebäude mit dem Haupt-GoDi-Saal) ist sogar kleiner als das der Grace CC. Der Unterschied ist nur, dass die GCC keinen Platz mehr hat, und alle Gebäude eng nebeneinander stellt. SVCC dagegen hat ein riesigen Areal und hat somit genug Platz, um die Gebäude zu verteilen und auch noch Grünanlagen dazwischen zu bauen.
Um aber dennoch Tausende Gottesdienstbesucher unterzubringen, hat Saddleback sechs Gottesdienste am WE – zwei am Samstag, vier am Sonntag. Außerdem hat die SVCC noch drei Zelte aufgestellt, in die die Predigt übertragen wird, die aber ein eigenes Musik- und Vorprogramm haben. Wer lieber Gospel mag, geht in Zelt x, wer lieber Rock, in Zelt y.
Jetzt starten sie sogar GoDis am Freitag (mit Western-Country-Musik), krass, ne?

Saddleback 5 Das Worshipcenter ist ziemlich modern gestaltet. Viel Glas, dadurch wirkt es sehr offen und freundlich.
Was mich im Gottesdienst überrascht hat: wir haben nur vier Lieder gesungen. Ich habe erwartet, dass wir ne dreiviertel Stunde singen (zumindest erwartet man das, wenn man all die Pragmatismus-Vorwürfe hört). Doch nichts, nach zwei Lieder fing die Predigt an.
Saddleback-Gottesdienst 3 Bevor ich zu der kommen, noch kurz zwei Sätze zur Musik. Im Gegensatz zur GCC war die Musik sehr modern – ne Band (oder besser ein kleines Orchester), das von Schlagzeug über E-Gitarre bis Streicher alles enthielt. Kein Chor, dafür eine ca. 10 Mann starke Gesangsgruppe.
Für mich war die Musik zu laut. Keine Angst, ich mag Schlagzeug und E-Gitarre (spätestens seit ich beim „Feierabend“ mitarbeite) aber es war einfach zu laut.
Und die Texte (zumindest bei den ersten zwei Lieder) waren wirklich ein wenig flach.

So, nun zur Predigt.
Saddleback-Gottesdienst 2 Der Sonntag jetzt war der erste aus dem Reihe „40 Tage P.E.A.C.E“. Soweit ich es verstanden habe, hat Rick Warren (der hat einen gut trainierten „Pastorenmuskel“ – so vom Format eines Jürgen von der Lippe; hat mich sowieso stark an ihn erinnert mit seinem Hawaiihemd) eine Missionsgesellschaft (die sowohl missoniert als auch karitativ tätig ist) ins Leben gerufen, die PEACE heißt. Leider habe ich nicht mehr im Kopf, was die einzelnen Buchstaben bedeuten.
Diese 40-Tage-Aktion soll nun die Gemeindemitglieder dazu motivieren, sich zu beteiligen. Und das sowohl vor Ort als auch weltweit. Das Motto der AKtion ist „Gewöhnliche Menschen, von Gott befähigt(empowered) verändern in/mit ihrer Gruppe die Welt – wo auch immer sie sind“ (frei aus dem Gedächtnis übersetzt).

In seiner Predigt legt Rick W die Grundlagen: Warum sich daran beteilige und sich engagieren? Was sind die Barrieren, dass ich es nicht tue? und: Was ist die Belohnung, dass ich es tue?
Den Inhalt fand ich ziemlich gut. Er legte viel Wert drauf, dass wir hier eine Aufgabe haben und uns (als Christen/Gemeinde) nicht um uns selbst drehen dürfen.
Kleine Bauchschmerzen hatte ich mit seiner Verwendung von Bibelstellen und -Übersetzungen. Er ging sehr schnell darüber hinweg, ohne sie groß zu erklären. Und er benutzte fast ausschließlich Paraphrasen. Die New Living Translation war die „wörtlichste“ Übersetzung bzw. die einzige Übersetzung. Das wäre so, als würde man in Deutschland die „Hoffnung für alle“ und die Volxbibel benutzen (oder andere Paraphrasen – weiß gar nicht, wieviele es da gibt).

Der Inhalt war gut, nur, dass ich denke, dass wir nicht nur richtige Inhalte predigen sollen, sondern auch zeigen müssen, wie wir das aus der Bibel abgeleitet haben. Wenn wir mit Bibelstellen herumschmeißen wie andere Leute mit Bonbons, dann tut das den GoDi-Besuchern wohl nicht soo gut.

Jo, Das war Saddleback.
Wer noch mehr wissen will: mail an mich schreiben!

Holzauto Außerdem habe ich noch viele andere Fotos auf Flickr gepostet. Schaut’s euch an. (z.B: von Breitreifen Harley und In’n Out Burger) und meine Handy-Fotos (z.B. vom FTA-Bau).

Ciao

Markus
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Moin,
ich bin dabei mich für eine Sonntagschulstunde (oder besser zwei) für die Oberstufe vorzubereiten. Das Thema wird sein: Gottes Allwissenheit und Gottes Allgegenwart.
Dafür habe ich auch versucht[1] Psalm 139 aus dem Hebräischen zu übersetzen. Ich habe festgestellt, dass ich so ziemlich alles wieder vergessen, was ich bei der Hebräischprüfung wusste (und das muss schon ne Menge gewesen sein, denke ich zumindest, immerhin war’s ne Eins). Wie auch immer. Mit BibleWorks und Elberfelder (was würden wir Theo-Studenten ohne sie machen[2]) habe ich mich durchgewurschtelt (Wieso gibt es eigentlich keinen Sprachlichen Schlüssel für das AT? Dr. von Siebenthal: können Sie da nicht was machen?) und heraus kam Folgendes.
Na ja, nicht im ersten Schritt. Erstmal habe ich eine Rohübersetzung gemacht und dann versucht die Stilfiguren und so für mich in heutiges Deutsch zu übersetzen. Außerdem habe ich versucht[1] die implizierten Gedankengänge explizit zu formulieren. Alles ohne Sibis geniale 12-Schritt-Methode.
Also, ihr merkt schon: Versucht bloß nicht diese Übertragung (bitte als solche verstehen) nicht im Gottesdienst, Jugendstunde oder sonst wo zu gebrauchen. Sie ist nur als kleine Denk- und Verständnishilfe gedacht. So habe ich es gedacht – und ihr solltet bitte nicht mehr daraus machen.

Psalm 139

  1. Ein Loblied, geschrieben für den Dirigenten.
    Jahwe, du durchleuchtest mich durch und durch und du kennst mich
  2. Du weiß, was ich von morgens bis abends mache
    Selbst meine Gedanken erkennst du schon von Weitem.
  3. Du beurteilst alles, was ich tue,
    alle meine Handlungen kennst du in- und auswendig.
  4. Du weißt exakt, was ich sagen will,
    noch bevor ich es mir selber zurechtgelegt habe.
  5. Du bist überall um mich herum
    die ganze Zeit spüre ich deine Macht/Gegenwart.
  6. Zu abgedreht ist diese Erkenntnis für mich – zu hoch für mich
    ich kriege es nicht in meinen Hirn
  7. Wenn ich vor dir fliehen wollte: wo könnte ich, damit dein Geist mich nicht findet
    Wo könnte ich hin, wo du mich nicht sehen könntest?
  8. Selbst wenn ich an den höchsten Punkte hinaufstiege,
    Oder in den tiefsten Punkte hinabstiege – du wärst da!
  9. Würde ich in den tiefsten Osten
    oder in den weitesten Westen gehen …
  10. auch dort bist du da und leitest mich
    Auch dort stehe ich unter deiner Herrschaft
  11. Selbst wenn ich der Nacht befehlen könnte, mich zu verstecken
    damit nur noch Dunkelheit um mich herrscht
  12. Auch dann wäre ich vor dir nicht verborgen, denn selbst in der Finsternis siehst du alles
    als wäre es heller Tag
    für dich ist das kein Unterschied.
  13. Das ist aber auch kein Wunder, denn DU hast meine Persönlichkeit geformt
    Du warst es, der mir im Bauch meiner Mutter Gestalt verlieh
  14. Ich preise dich dafür, dass du mich auf eine faszinierende und einzigartige Weise geschaffen hast
    Genial ist alles, was du tust; dessen bin ich mir durchaus bewusst.
  15. Selbst als es noch niemand wusste, dass ich auf die Welt kommen werde,
    hast du mich schon gesehen und gekannt.
  16. Du hast mich schon gesehen, da war ich nur ein Embryo.
    und schon bevor ich geboren wurde, hast du schon längst über jeden einzelnen Tag meines Lebens Bescheid gewusst
  17. Deine Gedanken sind so überragend,
    und ihre Summe so gewaltig,
  18. würde ich sie zählen, dann würde ich feststellen, dass sie zahlreicher sind als Sand am Meer
    Wo und wann auch immer ich aufwache: du bist schon da (ich bin immer bei dir)!
  19. Gott, töte den Gottlosen, der das nicht begreift,
    „Haut ab, ihr Mörder!“
  20. Sie lästern über dich, statt dich zu preisen,
    Sie, deine Feinde, missbrauchen deinen Namen!
  21. Herr, ich kann nicht anders, als die, die dich hassen, zu hassen,
    die, die gegen dich rebellieren, zu verabscheuen.
  22. Mein Hass gegen sie hat keine Grenzen,
    Sie sind meine Feinde – es geht nicht anders
  23. Doch Herr: ich möchte nicht so sein, wie sie! Darum durchleuchte mich, erkenne, wie ich wirklich bin
    Prüfe mich nach deinen Maßstäben und erkenne, was ich denke.
  24. Prüfe, ob ich mich nicht falsch verhalte,
    Und wenn ja, korrigiere mich und leite mich auf dem Weg deines ewigen Bundes.

von David

[1] bitte diese Worts betont lesen!
[2] Hiermit möchte ich mich in aller Förmlichkeit bei den Übersetzern und Herausgebern der Elberfelder Bibel (revidiert) bedanken für alle die Mühe, die sie sich gemacht habe um uns armen Theologiestudenten eine Übersetzungshilfe an die Hand zu geben. Ich werde nie wieder über euch schimpfen (zumindest nicht mehr so oft)

Markus
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