Predigt nummer eins

07. Sep 2005

Ja, wie am Samstag angekündigt, habe ich am Sonntag Abend hier in der Santa Clarita Baptist Church gepredigt.

Das Thema war „The Church is a magnificent Body“ und es war eine Auslegunspredigt zu 1Kor 12 – mit eine meiner Lieblingsstellen in der Bibel. Diese Stelle fasziniert mich, weil Paulus darin so bildreich und humorvoll beschreibt, was es heißt, dass wir ein Körper, ein Organismus sind.

Die Leute waren alle sehr begeistert – vom Inhalt und von meinem Englisch (na ja, wenn man alles Wort für Wort vor sich liegen hat, dann ist es nicht soo das Problem – das Problem waren die drei Tage Übersetzung vorher).
Das Peinlichste war dann, als der Pastor nach der Predigt meinte, die Leute sollen mich a) zum Dinner einladen (das war noch o.k.) und b) mir Klammotten kaufen (öh – wo war noch mal das Loch im Boden, das ich vorhin gesehen habe?). Mann, die denken jetzt wahrscheinlich alle, dass wir Deutschen uns keine Klammotten leisten können. Als Ergebnis kam gleich einer auf mich zu und fragte mich, was meine Kragenweite ist. ts ts ts…

Ne, war aber sonst ganz nett – ich fühlte mich einigermaßen frei, auch wenn ich viel ablesen musste, was ich sonst nicht so gerne mache.

Heute (wir hatten gestern frei) sprach ich mit dem Pastor und der gab mir ein Buch zum Lesen. Thema ist Ökumene und so… [ich habe in der Predigt gesagt, dass egal in welcher Kirche jemand ist (eingeschlossen der Lutheraner), wir alle ein Teil des Körpers Gemeinde sind, wenn wir Jesus als Retter und Herrn angenommen haben. Ich nehme an, das war der Auslöser für meine jetzige Aufgabe]

Ihr dürft also gerne beten, dass ich in dem/den kommenden Gespräch/en mich ihm (über das Buch ‚This little Church went to market‘ werde ich ja auch noch mit ihm reden) einerseits meine Überzeugenen biblisch begründen kann, zweitens bereit bin, kritik und Anregungen anzunehmen, auch wenn ich anderer hinsicht bin und drittens meine Argumente ohne Wut oder Überheblichkeit darstellen kann – aber auch, dass ich damit nicht hinterm Berg halte aus falscher Angst vor Konflikten.
Ist etwas schwierig, wenn man hier noch fünf Wochen ist und nicht unter freiem Himmel übernachten will (o.k. war ’n dummer Witz).
Ich hoffe, ihr versteht ein bisschen, wie es mir geht.

CU
Markus

Eine Antwort to “Predigt nummer eins”

  1. destinatio Says:

    hm, wo ich kann die Predigt denn nachlesen?😉

    Liebe Grüße
    und Gottes Segen
    d.


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