Regierungscookies von NSA und Weißem Haus | tagesschau.de
Da hat sich also die NSA ein neues Computerprogramm gekauft, es installiert, und dabei versehentlich die Cookie-Funktion aktiviert. Und dabei wussten sie es noch nicht einmal.
Schon klar, schließlich ist sie die NSA ja auch nur die best ausgerüstete Institution der USA.
Na ja, aber überraschen tut uns das nicht mehr.

In diesem Artikel beziehe ich mich auf John MacArthurs Artikel auf: http://www.gracechurch.org/home/doclib.asp?ministry_id=1&dlcat=Distinctives
Jon MacArthur führt in seinem Artikel mehrere Argumente auf. Einige sind historischer Natur, andere exegetischer Natur.

Zuerst möchte ich die historischen Argumente betrachten, die meiner Meinung nach nicht so viel Gewicht haben. Anschließend die exegetischen Argumente, die viel gewichtiger sind

historische Argumente

Chrysostom and Augustine—the greatest theologians of the eastern and western churches—considered tongues obsolete.

Auch die beiden können sich irren.

All of those supposed manifestations of tongues were identified with groups that were heretical, fanatical, or otherwise unorthodox.

Erstens halte ich diese Darstellung für sehr verkürzt, und zweiten sagt eine falsche Praxis nicht über die Theologie aus. Nur weil die Menschen die Bibel falsch benutzen, heißt es nicht, dass die Bibel falsch ist.

Most non-charismatics insist that tongues have already ceased, passing away with the apostolic age. Who is right?“

Diese Aussage ist falsch und auch dann wäre es kein Argument, dass die Bibel überwiegen würde.

They had ceased, as the Holy Spirit said they would (1 Cor. 13:8). The gift of tongues is not for today.

An dieser Stelle müssen wir die Exegese von 1. Kor 13.8 näher betrachten. Wenn die Exegese falsch ist, dann ist auch eine angeblich historische Tatsache kein Beleg dafür.

Nun also zu den exegetischen Argumenten:

From A.D. 58 to 96, when John finished the book of Revelation, no miracle is recorded.“

Dieses Argument ist ein Argument e silencio und darum nicht gültig.

Two later epistles, Ephesians and Romans, both discuss gifts of the Spirit at length—but no mention is made of the miraculous gifts.

Das ist wieder ein Argument e silencio

By that time miracles were already looked on as something in the past (Heb. 2:3-4).

Ja es stimmt, dass die Wunder hier als in der Vergangenheit geschehen betrachtet werden, aber dieser Vers sagte nicht aus, dass die Wunder heute nicht mehr geschehen. Er sagt nur, dass die Wunder damals geschehen sind, um das Evangelium zu bestätigen.

The revelatory gifts had ceased to serve any purpose. And when the apostolic age ended with the death of the Apostle John, the signs that identified the apostles had already become moot (cf. 2 Cor. 12:12).

Ja, es ist richtig, dass die Zeichen und Wunder der Apostel nach dem Zeitalter der Apostel aufgehört haben. Das sagt jedoch nichts über die Gaben aus. Die Gaben sind der Gemeinde gegeben, nicht nur den Aposteln.

John MacArthur macht hier eindeutig einen Fehler. Ohne es deutlich zu nennen, wechselt er hier die Kategorien. Zuerst redet er von den Zeichen der Apostel, dann von den Gaben, die der Gemeinde gegeben worden sind. Niemand bestreitet, dass die Zeichen und Wunder der Apostel aufgehört haben. Doch wie gesagt, das hat nichts mit den Gaben der Gemeinde zu tun.

Third, the gift of tongues was inferior to other gifts. It was given primarily as a sign (1 Cor. 14:22) and was also easily misused to edify self (1 Cor. 14:4). The church meets for the edification of the body, not self-gratification or personal experience-seeking. Therefore, tongues had limited usefulness in the church, and so it was never intended to be a permanent gift.

Es steht nirgendwo geschrieben, dass die Gaben der Zungenrede nur für eine begrenzte Zeit bestimmt waren. 1.Korinther 12 macht deutlich, dass alle Gaben gleichwertig sind. Sie haben jedoch bestimmte Aufgaben, so dass sie nicht immer und überall gleich eingesetzt werden können.

It is significant that tongues are mentioned only in the earliest books of the New Testament.

Das ist wieder ein Argument e silencio.

Paul wrote at least twelve epistles after 1 Corinthians and never mentioned tongues again. Peter never mentioned tongues; James never mentioned tongues; John never mentioned tongues; neither did Jude.

Paulus schrieb nie über die Jungfrauengeburt, auch nicht Petrus, auch nicht Judas, auch nicht Jakobus, auch nicht Johannes. Na und?

But once the church was established, tongues were gone. They stopped. The later books of the New Testament do not mention tongues again, and neither did anyone in the post-apostolic age.

Das hatten wir schon.

Nun zum 1. Korintherbrief 13,8

In 1 Corinthians 13:8 Paul made an interesting, almost startling, statement: “Love never fails; but if there are gifts of prophecy, they will be done away; if there are tongues, they will cease; if there is knowledge, it will be done away.? In the expression “love never fails,? the Greek word translated “fails? means “to decay? or “to be abolished.? Paul was not saying that love is invincible or that it cannot be rejected. He was saying that love is eternal—that it will be applicable forever and will never be passé“.

Obwohl an dieser Stelle beide Bedeutungen in des Wortes πίπτει theoretisch möglich wären, bietet sich vom Kontext her die Bedeutung „aufhören“ an. Soweit also alles in Ordnung.

The Greek verb used in 1 Corinthians 13:8 means “to cease permanently,? and implies that when tongues ceased, they would never start up again.

Fazit: ungefähr die Hälfte der Stellen bezeichnet παύω (pauo) ein dauerhaftes Aufhören (5), die andere Hälfte dagegen nicht (6). Bei vier anderen ist es unentschieden. Also liegt das dauerhafte Aufhören nicht in der lexikalischen Bedeutung des Wortes.

Nun zu einer weiteren Aussage von John MacArthur:

Although 1 Corinthians 13:9-10 teaches that prophecy and knowledge will cease when the “perfect? (i.e., the eternal state) comes, the language of the
passage—particularly the middle voice of the Greek verb translated “will cease?—puts tongues in a category apart from these gifts. Paul writes that while prophecy and knowledge will be “done away? (passive voice) by “the perfect,? the gift of tongues “will cease? in and of itself (middle voice) prior to the time that “the perfect? arrives.

Da John MacArthur hier einen Unterschied in der Grammatik sieht, möchte ich genau das untersuchen:

εἴτε δὲ π?οφητεῖαι κατα?γηθήσονται
κατα?γέω (Ind Fut Pass 3Pl)
εἴτε γλῶσσαι παύσονται
παύω (Ind Fut Med 3Pl)
εἴτε γνῶσις κατα?γηθήσεται
κατα?γέω (Ind Fut Pass 3Pl)

wenn παύω (pauo) im Aktiv verwendet wird, meint es das transitive „jemanden zum aufhören bringen/zwingen“. Wird es dagegen im Medium verwendet, dann meint es das absolute/ intransitive „aufhören“. Dass an dieser Stelle also das Medium verwendet wird, ist ganz normal. Hier liegt also keine Betonung vor.

Wenn das Verb κατα?γέω (katargeo) aktiv verwendet wird, dann meint es das transitive „jemanden zum aufhören bringen“. Wenn das Verb im Passiv gebraucht wird, dann kann es entweder eine wirklich passive Bedeutung, oder aber eine mediale Bedeutung haben. Es steht dann nicht so sehr die Tätigkeit, sondern mehr der Zustand, das Ergebnis im Mittelpunkt. Im Deutschen müsse man es dann aktiv übersetzen mit einem intransitiven Verb.

Es besteht also kein Gegensatz zwischen den Verben κατα?γέω und παύω, viel mehr werden sie als Synonyme gebraucht. Paulus will hier also keinen Unterschied betonen, sondern die Gemeinsamkeit: sowohl die Prophetie, als auch das Zungenreden, als auch die Erkenntnis werden aufhören.

Dass Paulus hier unterschiedliche Worte benutzt, liegt wahrscheinlich daran, dass er aus stilistischen Gründen die Verben wechselt.

In der Übersetzung müsste man am besten unterschiedliche Verben, aber dieselbe grammatische Form nehmen. Also etwas in der Richtung:

Prophetische Eingebungen hören einmal auf, das Reden in Sprachen des Geistes verstummt, auch die Erkenntnis wird ein Ende nehmen. (GNB)

Oder wenn man es etwas wörtlicher haben möchte:
Prophetie wird vorbeigehen, Reden in Sprachen wird aufhören, die Erkenntnis wird vorbeigehen.

But prophecy will pass away. Speaking in languages will end. And knowledge will pass away.

Soweit meine Meinung und hoffentlich kritische Stellungnahme zu seinem Artikel.

MacArthur hat zu manchen Themen gute Sachen geschrieben – doch hier fabriziert er leider exegetische Anfängerfehler und benutzt nicht tragfähige Argumente. Es scheint mal wieder der Fall „die Lösung lag schon vor der Exegese fest“ zu sein.

Nein, ich bin kein Charismatiker, ich rede nicht in Zungen, halte auch das meiste, was unter dem Etikett „Zungenrede“ dargeboten wird für Käse – nur hat das dann immer noch nichts mit meiner Exegese zu tun. Und bis heute konnte mir keiner eine Bibelstelle zeigen, die mich überzeugt hätte, dass das „Zungenreden“ aufgehört haben soll.

Das ist nur eine kurze Version meines Artikels. Wer die lange Version haben möchte, sollte auf meinem Downloadbereich vorbeischauen.

Gute Nacht

Markus

P.S. Solltet ihr ganz dämliche Fehler finden, kann’s an der Spracherkennungssoftware liegen, die ich (wegen meiner Sehnscheidentzündung) benutze: bitte meldet diese, damit ich sie korrigieren kann.

P.S.S. Andere Kommentare (auch kritische) sind gerne erwünscht!

Update

Bei einer Bibelstelle habe ich meine Meinung geändert: Ich denke, dass man das Wort „aufhören“ sowohl dauerhaft als auch nicht dauerhaft verstehen kann. Das ändert aber nichts grundsätzliches an der Tatsache, dass das Wort pauo nicht von sich aus „dauerhaftes aufhören“ meint.

Sonntag, 01.01., 18:11 Uhr

Hi, alle miteinander!

nein, ihr hat nichts verpasst, und ihr habt euch auch nicht verzählt. ich habe bisher erst einmal über das Johannesevangelium einen Eintrag geschrieben, aber ich habe diesen Film schon viermal gesehen. Einmal auf Polnisch im Kino, einmal mit einigen Leuten von der FTA, dann mit dem Hauskreis, und jetzt mit meinen Eltern.

Evangelium des Joh DVD und ich kann nur sagen: der Film ist einfach gut. Detailgetreu wird das ganze Leben von Jesus, so wie es in Johannesevangelium dargestellt wird, im Film gezeigt. im englischen Original war die „Good News“ Übersetzung das Drehbuch. Für die deutsche Synchronisation hat man die Gute Nachricht Bibel genommen. es wurden nur wenige Sätze der Synchronisation wegen verändert. Anders als in den meisten Filmen, hat man weder etwas dazu gefügt, noch etwas gestrichen.

Auch die schauspielerische Leistung, sowie die Kostüme, die Musik, und die Kulissen sind sehr gut. Ich denke, dass die 30 Euro sich auf jeden Fall lohnen.

Dieser Film darf in keiner Bibliothek fehlen: egal ob sie privat, gemeindlich oder anderweitig genutzt wird.

Mein Fazit: kaufen!

Ansonsten einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich euch und bis zum nächsten Mal!

Markus

heute habe ich etwas echt cooles entdeckt. Als ich von einem Kunden zurückgefahren bin, entdeckte ich in einer kleinen Straße einen polnischen Spezialitätenladen. Die Verkäuferin spricht Polnisch, das Geschäft hat den Charme einer Bahnhofshalle, und es gibt jede Menge polnische Sachen.

Von der Verkäuferin habe ich auch erfahren, dass es in Gießen sehr viele Polen gibt. Sie hat mich auch gleich auf die polnische Messe in einer Kirche hier in Gießen aufmerksam gemacht. Ich denke, ich werde da mal vorbeigehen.

So und jetzt: smacznego (Guten Appetit)

Markus

ich habe gerade entdeckt, dass noch einer aus meiner Klasse einen Blog hat. Damit sind es schon drei. Falls ihr mal vorbeischauen wollt: Peter’s Standpunkt

Ich hoffe das noch mehr Braker einen Blog eröffnen werden.

Markus

bin wieder da

21. Dez 2005

Nein, ich bin noch nicht gesund und ich habe auch nicht vergessen, dass ich meine Hände noch schonen wollte.

Doch ich habe mir eine Spracherkennungssoftware gekauft. Darum kann ich jetzt bloggen, ohne mit der Hand tippen zu müssen.

ich bin zwar noch nicht ganz so schnell wie mit der Hand, doch ich denke, mit der Zeit wird es besser.

also dann, bis zu nächsten Mal.

Markus

Wegen meiner Sehnscheidentzündung werde ich wohl die nächsten Wochen nichts mehr schreiben. Es zieht sich nun schon zu lange hin und ich will diese Seuche endlich loswerden.

Also: bloggt fleißigt, ich werde eure Blogs weiterhin lesen und denkt mal im Gebet an meine Hände, wenn ihr drann denkt.

Bis dann,

markus