Einmal rund durch Deutschland

22. Sep 2006

So ungefähr könnte man den Tripp mit den Amis beschreiben. Falls der eine oder die andere sich am Kopf kratzt und denkt: „Welche Amis?“, nun – es war das Ami-Ehepaar, bei denen ich letztes Jahr während meines Praktikums fünf Wochen lang gewohnt hatte.

Da sie schon immer mal nach Deutschland kommen wollten, bot ich ihnen damals an, den Dollmetscher und Reiseführer zu spielen. Also haben wir uns auf den Weg gemacht und haben uns Deutschland (und noch etwas mehr) angeschaut.

on the road again

Zunächst habe ich sie in Frankfurt abgeholt. Wer sich noch an meinen Tripp nach LA letztes Jahr erinnert, der weiß, dass Flüge Frankfurt-LA (oder zurück) nicht immer so einfach sind. Und so kam es auch prompt, dass die Theules mit einem anderen Flieger (und Fluglinie) gekommen sind, als sie es eigentlich vorhatten (doch der Lufthansa-Service hat sie wohl für vieles wieder entschädigt). So kam es, dass ich vergeblich auf sie beim Ausgang C1 wartete. Dort kam der den US-Airways-Flug an. Sie landeten irgendwie im Gate A – und mussten quer durch den Frankfurter Flughafen, um mich zu finden.Doch kaum waren sie da, mieteten wir unser Auto (1.6-Liter Benziner *grr*) und fuhren los. Ein 2-Liter-TDI hätte ich lieber gehabt – vor allem die Kasseler und andere Berge herauf!Dann standen folgende Städte auf dem Programm:

  • Bremen
  • Berlin
  • Potsdam
  • Dresden
  • Prag (war ja auch mal deutsch, irgendwie)
  • München
  • Freiburg

Foto

Insgesamt haben wir 3 500 Kilometer mit dem Auto gemacht, sind bestimmt zig km durch Museen und Schlößer gelatscht und haben in 15 bis 20 verschiedenen Restaurants gegessen. Mike hat dabei immer ein neues Bier probiert – je nach dem wo wir waren halt: Radeberger in Dresden, Krusovice in Prag und Löwenbräu in München – um nur ein paar zu nennen. Im Hofbräuhaus hat er sogar ein/eine(?) Maß getrunken. Ich blieb als guter Deutscher meistens bei Cola.

Mike and the beer

Die beste Pizzeria haben wir in Dresden erlebt – super freundlich (ohne übertrieben zu wirken) – echt lecker und ziemlich günstig. Ich war einfach nur begeistert. Die günstigste war in Prag: drei Leute plus Getränke für keine 15 €. Dafür haben wir auf einem Bootsrestaurant unter der Karlsbrücke für nicht mehr Essen über 50€ ausgegeben.

Den beiden hat es echt Spaß gemacht, sie haben etliches gesehen, angefangen vom Berliner Regierungsviertel über Sanssouci, Dachau bis zum Deutschen Museum und dem – warum auch immer – von den Amis so begehrtem Black Forest.

Reichstag

Mir hat es auch Spaß gemacht, da ich Dresden und die Frauenkirche sehen konnte, was ich nur weiter empfehlen kann, viel Autobahn fahren konnte (o.k. nicht allzuschnell, aber es ging), zwei Wochen lang fast nur Englisch quatschen konnte/musste/durfte und natürlich weil ich Mike und Sylvia wieder gesehen habe.

Nun haben sie meine Eltern nach LA eingeladen – mal sehen – die brauchen ja dann noch einen Dollmetscher *g*.

ciao

2 Antworten to “Einmal rund durch Deutschland”

  1. Blümeli Says:

    Hi!

    Oh, my gosh, that sounds really fantastic!
    Great! I’m glad to hear that you had such a wooonderful time!
    (Oder wie war das nochmal mit der überschwänglichen Ami-Freude…
    *denk an vor einem Jahr* ;-)).
    Hey, cool, magste mal Schleichwerbung für die Pizzeria machen,
    falls ich meine Schwester Naemi mal in Dresden in ein Restaurant entführen sollte?
    Na, und, dass die Amis den „Black Forest“ so begehren, kann ich – als alte Schwarzwaldliebhaberin – veeery good nachvollziehen!🙂

    Gruß,
    Melly

  2. claudi Says:

    10 Tage 7 Länder = It’s just the way it is!!!😉


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