Wie versprochen

24. Sep 2006

kommt hier die Predigt und das Anspiel.

Die MP3 (nur Predigt) könnt ihr am besten von der feierabend-Homepage herunterladen.

Das Anspiel könnt ihr hier herunterladen und den Text der Predigt auch.

Wie ihr sehen werdet, war das Anspiel usprünglich als von der Predigt getrennt geplant – sprich: Anspiel zu Ende, Licht aus, Spot an, Predigt beginnt.

Doch spontanerweise haben wir dann die Predigt als Verteidigungsrede eingebunden. D.h., dass ich den Richter und die Frau Staatsanwalt angesprochen habe – ebenso wie das Publikum (als Geschworene – ja ich weiß, gibt’s in Deutschland nicht).

Wer das Ganze also verbessern wollte, der könnte beides enger aufeinander abstimmen:

Der/Die Staatsanwalt könnte dann die Einwände, die ich ihm/ihr in den Mund lege, wirklich selbst sagen – das würde das ganze noch mal authentischer machen.

Alles in allem hat es Spaß gemacht – und ich hoffe, ihr genießt das Lesen /Hören bzw. das selbst anwenden.

Übrigens – die Rechte (ich muss sie morgen noch in die PDF reinschreiben) sind natürlich unter der CreativeCommons-NonCommercShareAlike-Lizenz. D.h. solange du das nicht kommerziell verwendest, darfst du sie benutzen, verändern und verbreiteten – wenn du es veränderst, musst du es unter die selbe Lizenz stellen, wie ich.

ciao

Markus

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die letzten Tage

28. Aug 2006

nein, das wird kein apokalyptischer Post, der sich mit der Frage beschäftigt ob nun die Prämillennialisten mit prätribulationalistischen Tendenzen recht haben, oder doch vielleicht die allegoresierenden Amillennialisten (von den Postmills will ich hier mal gar nicht sprechen, komischer Haufen das), sondern nur darüber berichten, was ich ich den letzten Tagen so alles gemacht habe.

Die AT-Proseminar-Arbeit habe ich am Samstag per Post abgegeben (wegen des Datumsstempels), sodass ich nun aufatmen kann. Es hat schon Spaß gemacht, auch wenn ich zum Schluss schon gemerkt habe, dass ich schon zu Beginn einiges falsch angegangen bin. Na ja, nächste Arbeit werde ich das anders anzugehen versuchen.

Dabei kam mir allerdings ne Idee für ein Programm, mit dem man Bücher verwalten kann – nicht nur die Bibliographie, sondern auch den Inhalt. Und das Gute: mein Bruder sitzt schon dran. Bin mal gespannt, ob das klappt. Dann hätte ich mein eigenes Progrämchen dafür.

Dann am Samstag – also selber Tag 90 minuten später war die Trauung. Ich musste vorher noch die Folien für die Lieder (also Präsentationsmäßig und digital, nicht analog) herstellen, wozu ich knapp 30 minuten hatte. Aber: es hat bis auf ein oder zwei Kleinigkeiten reibungslos geklappt.

Doch der Spaß sollte erst beginnen. Ruth* (sie führte durch das Abendprogramm) meinte zu mir: Es gibt nur eine Präsentation (oh ja, cool, wird also ganz locker).

Gleich nach der Ankunft in Vorderfirmiansreuth*, beim Bürgerhaus (oder wie auch immer die Halle hieß) hatte ich die zweite Präsentation in der Hand. Da die Sache mit den Kontrasten nicht soo toll war, musste ich sie überarbeiten. Na ja, 10 oder 20 minuten, dann war’s gemacht.

Mein Tipp: wenn ihr Text habt: am besten schwarzen Hintergrund mit weißen Buchstaben. Meinetwegen auch umgekehrt. Und vor allem: GANZ WICHTIG: eine Serifenlose Schriftart (wie Tahoma, Verdana, DeJaVu Sans, Trebutchet oder Arial verwenden. NIEEE eine Serifenschrift (Times New Roman oder so) für den normalen Text. Höchstens mal für die Überschrift, wenn diese SEHR groß ist. Es bringt nichts, nen schönen Hintergrund mit blauem Himmel und weißen Wolken drauf, wenn man dann die hellblaue Schrift drauf nicht lesen kann, weil

  • die Kontraste nicht da sind
  • die Schrift nur von 2 Metern entfernung gelesen werden kann.

Auch roter Hintergrund & grüner Text sind nicht der Hammer, da jemand mit Rot-Grünschwäche nicht mehr viel erkennen kann. Auch alte Leute tun sich mit schwachen Kontrasten immer schwer: Für Liedtexte etc. also am besten: SCHWARZ & WEISS!

So, zurück zur Hochzeit: Innerhalb der nächsten Stunden kamen noch weitere 5 Leute, jeder mit seinem Laptop, jeder andere Einstellungen, jeder einen Sonderwunsch und die meisten keine Ahnung von ihren Laptops. Es war der Graus. Irgendwie hat es dann doch geklappt. Aber ich habe mir eins vorgenommen:

Sollte ich nochmal Technik machen bei ner Hochzeit (oder Moderation), dann gibt’s eine Deadline. Drei Tage vorher ist alles da. Was ich dann nicht habe, kommt nicht mehr dran. Live-Sachen wie lieder oder Anspiele sind ne andere Geschichte. ABer Präsentationen oder Videos will ich vorher alle haben.

Wem’s nicht gefällt, der hat Pech. Ich tu mir den Stress echt nicht mehr an. Als Techniker bist du ja eh der Schuldige, wenn das Bild gequetscht ist, der Ton zu leise oder die Schrift nicht lesbar. AAARRRRGHHHH!

Ja, ihr lest richtig: ich bin ziemlich frustriert. Denn ich hatte nicht viel von der Hochzeit, da ich damit beschäftigt war, die Probleme zu beheben, die Wünsche zu erfüllen und dann in der Zwischenzeit meinen Puls wieder von 180 zu kriegen.

Ach so ja: natürlich werde ich auch nie wieder Technik machen, wenn am selben Tag Abgabetermin für ne Arbeit ansteht.

Und wo ich schon dabei bin:

Lernt es endlich, dass man einen Mann für Sound und einen zweiten für Beamer braucht (Falls ihr Licht habt: einen dritten!). Einer alleine kann das nicht packen!!! Egal ob Hochzeit oder Gottesdienst.

Doch nun zum positiven:
Das Beste auf der Hochzeit war eine Diskussionsrunde von Professoren, die ihr Leben der Johannes-Müller*-Forschung gewidmet haben. Sie wollten ein Johannes-Müller-Haus instalieren, und haben das Leben des Bräutigam mit seinen Eigenheiten köstlich aufs Korn genommen.

Einfach genial

Auch gut: ein Irisches Hochzeitslied. Echt klasse.

So, gestern (und heute) habe ich dann gefaulenzt. Und ab morgen wird wieder richtig gearbeitet.

Ciao

Markus

*Name von der Redaktion geändert

Nummer 2 erledigt

25. Aug 2006

als erstes: danke für alle Gebete.

Gestern habe ich die Predigt im Feierabend gehalten. Sie ist wohl länger geworden als geplannt (Karl meinte, sie habe fast 45 min gedauert), aber das meiste Feedback war positiv.

Ich hatte am Anfang etwas Angst, weil es ein Experiment war.

Wir hatten ein Anspiel vorbereitet und aufgeführt, bei dem Gott auf der Anklagebank saß. Anklagepunkt: er tut nicht genug, um Menschen mit dem Evangelium zu erreichen.

Nun, meine Predigt war die Verteidigunsrede – und die hielt ich auch so. D.h.: die Schauspieler blieben sitzen und ich habe den Richter, die Frau Staatsanwalt und das Publikum angeredet. Mit die größte Herausforderung war es, möglichst viel möglichst frei zu reden. Nun: Gott hat echt geholfen – und das meine ich echt so. Denn viel Zeit zur Vorbereitung hatte ich wirklich nicht gehabt (wie ihr ja wisst).

Auch sonst war der Gottesdienst ziemlich gut. Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Feierabend-GoDi.

ciao

P.S: jetzt bleibt noch die AT-Pro als größter Brocken. ich mach mich gleich dran.

… auf diesen bescheuerten Spitznamen für mich: Kairos (der geignete Zeitpunkt).

Also: im Augenblick ist Zeitmanagment das letzte, das ich auf die Reihe kriege.

Ich habe in der nächsten Woche

  1. eine ERF-Radiopredigt zu schreiben
  2. eine Predigt im Feierabend zu halten
  3. eine AT-Proseminararbeit abzugeben
  4. bei einer Hochzeit den Techniker zu machen
  5. bei einem Filmdreh den Kameramann zu machen
  6. fast hätte ich noch ein Theaterstück zu koordinieren gehabt – habe ich aber abgegeben

Na, wenn das mal nicht von Zeitmanagment zeugt.

Update: den Kameramann hat jemand anders gemacht. Ich bin dafür am Dienstag in Einsatz.

in den letzten Tagen (oder sind es schon Wochen) seit ich mich gemeldet hatte, ist einiges passiert und ich versuche es mal kurz zusammenzufassen.

Das Wichtigste zuerst: Dirk ist in den Finals angekommen *g* Er spielt mit seinen Mavericks um den Titel des NBA-Champions – oder wie die Amis es auch ihrer Bescheidenheit gemäß sagen: um den Titel des World Champions …

Das Traurige als zweites: Polen hat gegen Ecuador verloren … Kein weiterer Kommentar

Das Schöne als drittes: Deutschland hat 4:2 gewonnen – aber das wisst ihr ja sicher auch.

Dann mach ich mal mit den mehr persönlichen Sachen weiter:  Das Semester dauert noch etwa 5 Wochen und ich bin froh, dass ich keine Prüfungen dieses Mal habe (außer einen kleinen Test in Theologie der Religionen).

In der Gemeinde sind wir dabei die Umstellung unserere Feierabend-Gottesdienste auf 14-tägigen Rhythmus umzustellen. Jo – ein paar Mitarbeiter mehr könnten wir noch gebrauchen … aber in welcher Gemeinde ist das nicht der Fall.

Jo, das war das Neueste in Kürze. Wenn es was Neues gibt (also Dirk den Titel holt) melde ich mich.

schönen Tach euch und genießt das schöne Wetter!

Markus 

The Godbit Project

06. Mrz 2006

Hi,

habe durch zufall eine coole Seite entedeckt: the Godbit Project
Die Macher der Seite wollen – soweit ich das bisher gesehen habe – anderen Christen bzw. Gemeinden helfen, ihre Homepages vernünftig auf die Reihe zu kriegen.

Sie sind auf der Suche nach guten Websites (, stellen Bücher zum Thema HTML und CSS vor, verfassen selber ARtikel (z.B: podcasting your church), haben Foren eingerichtet etc.

Ihre Idee ist: wir haben Ahnung von Webdesign und wollen das an andere Christen weitergeben. Und, was mir gefällt: sie halten die W3C-Fahne hoch. Sprich, sie sind Verfechter von Standards, die das WWW-Consortium festgelegt hat (dass man gute Homepages auch streng nach „Vorschrift“ gestalten kann zeigt DCC).

gruß

Markus

In diesem Artikel beziehe ich mich auf John MacArthurs Artikel auf: http://www.gracechurch.org/home/doclib.asp?ministry_id=1&dlcat=Distinctives
Jon MacArthur führt in seinem Artikel mehrere Argumente auf. Einige sind historischer Natur, andere exegetischer Natur.

Zuerst möchte ich die historischen Argumente betrachten, die meiner Meinung nach nicht so viel Gewicht haben. Anschließend die exegetischen Argumente, die viel gewichtiger sind

historische Argumente

Chrysostom and Augustine—the greatest theologians of the eastern and western churches—considered tongues obsolete.

Auch die beiden können sich irren.

All of those supposed manifestations of tongues were identified with groups that were heretical, fanatical, or otherwise unorthodox.

Erstens halte ich diese Darstellung für sehr verkürzt, und zweiten sagt eine falsche Praxis nicht über die Theologie aus. Nur weil die Menschen die Bibel falsch benutzen, heißt es nicht, dass die Bibel falsch ist.

Most non-charismatics insist that tongues have already ceased, passing away with the apostolic age. Who is right?“

Diese Aussage ist falsch und auch dann wäre es kein Argument, dass die Bibel überwiegen würde.

They had ceased, as the Holy Spirit said they would (1 Cor. 13:8). The gift of tongues is not for today.

An dieser Stelle müssen wir die Exegese von 1. Kor 13.8 näher betrachten. Wenn die Exegese falsch ist, dann ist auch eine angeblich historische Tatsache kein Beleg dafür.

Nun also zu den exegetischen Argumenten:

From A.D. 58 to 96, when John finished the book of Revelation, no miracle is recorded.“

Dieses Argument ist ein Argument e silencio und darum nicht gültig.

Two later epistles, Ephesians and Romans, both discuss gifts of the Spirit at length—but no mention is made of the miraculous gifts.

Das ist wieder ein Argument e silencio

By that time miracles were already looked on as something in the past (Heb. 2:3-4).

Ja es stimmt, dass die Wunder hier als in der Vergangenheit geschehen betrachtet werden, aber dieser Vers sagte nicht aus, dass die Wunder heute nicht mehr geschehen. Er sagt nur, dass die Wunder damals geschehen sind, um das Evangelium zu bestätigen.

The revelatory gifts had ceased to serve any purpose. And when the apostolic age ended with the death of the Apostle John, the signs that identified the apostles had already become moot (cf. 2 Cor. 12:12).

Ja, es ist richtig, dass die Zeichen und Wunder der Apostel nach dem Zeitalter der Apostel aufgehört haben. Das sagt jedoch nichts über die Gaben aus. Die Gaben sind der Gemeinde gegeben, nicht nur den Aposteln.

John MacArthur macht hier eindeutig einen Fehler. Ohne es deutlich zu nennen, wechselt er hier die Kategorien. Zuerst redet er von den Zeichen der Apostel, dann von den Gaben, die der Gemeinde gegeben worden sind. Niemand bestreitet, dass die Zeichen und Wunder der Apostel aufgehört haben. Doch wie gesagt, das hat nichts mit den Gaben der Gemeinde zu tun.

Third, the gift of tongues was inferior to other gifts. It was given primarily as a sign (1 Cor. 14:22) and was also easily misused to edify self (1 Cor. 14:4). The church meets for the edification of the body, not self-gratification or personal experience-seeking. Therefore, tongues had limited usefulness in the church, and so it was never intended to be a permanent gift.

Es steht nirgendwo geschrieben, dass die Gaben der Zungenrede nur für eine begrenzte Zeit bestimmt waren. 1.Korinther 12 macht deutlich, dass alle Gaben gleichwertig sind. Sie haben jedoch bestimmte Aufgaben, so dass sie nicht immer und überall gleich eingesetzt werden können.

It is significant that tongues are mentioned only in the earliest books of the New Testament.

Das ist wieder ein Argument e silencio.

Paul wrote at least twelve epistles after 1 Corinthians and never mentioned tongues again. Peter never mentioned tongues; James never mentioned tongues; John never mentioned tongues; neither did Jude.

Paulus schrieb nie über die Jungfrauengeburt, auch nicht Petrus, auch nicht Judas, auch nicht Jakobus, auch nicht Johannes. Na und?

But once the church was established, tongues were gone. They stopped. The later books of the New Testament do not mention tongues again, and neither did anyone in the post-apostolic age.

Das hatten wir schon.

Nun zum 1. Korintherbrief 13,8

In 1 Corinthians 13:8 Paul made an interesting, almost startling, statement: “Love never fails; but if there are gifts of prophecy, they will be done away; if there are tongues, they will cease; if there is knowledge, it will be done away.? In the expression “love never fails,? the Greek word translated “fails? means “to decay? or “to be abolished.? Paul was not saying that love is invincible or that it cannot be rejected. He was saying that love is eternal—that it will be applicable forever and will never be passé“.

Obwohl an dieser Stelle beide Bedeutungen in des Wortes πίπτει theoretisch möglich wären, bietet sich vom Kontext her die Bedeutung „aufhören“ an. Soweit also alles in Ordnung.

The Greek verb used in 1 Corinthians 13:8 means “to cease permanently,? and implies that when tongues ceased, they would never start up again.

Fazit: ungefähr die Hälfte der Stellen bezeichnet παύω (pauo) ein dauerhaftes Aufhören (5), die andere Hälfte dagegen nicht (6). Bei vier anderen ist es unentschieden. Also liegt das dauerhafte Aufhören nicht in der lexikalischen Bedeutung des Wortes.

Nun zu einer weiteren Aussage von John MacArthur:

Although 1 Corinthians 13:9-10 teaches that prophecy and knowledge will cease when the “perfect? (i.e., the eternal state) comes, the language of the
passage—particularly the middle voice of the Greek verb translated “will cease?—puts tongues in a category apart from these gifts. Paul writes that while prophecy and knowledge will be “done away? (passive voice) by “the perfect,? the gift of tongues “will cease? in and of itself (middle voice) prior to the time that “the perfect? arrives.

Da John MacArthur hier einen Unterschied in der Grammatik sieht, möchte ich genau das untersuchen:

εἴτε δὲ π?οφητεῖαι κατα?γηθήσονται
κατα?γέω (Ind Fut Pass 3Pl)
εἴτε γλῶσσαι παύσονται
παύω (Ind Fut Med 3Pl)
εἴτε γνῶσις κατα?γηθήσεται
κατα?γέω (Ind Fut Pass 3Pl)

wenn παύω (pauo) im Aktiv verwendet wird, meint es das transitive „jemanden zum aufhören bringen/zwingen“. Wird es dagegen im Medium verwendet, dann meint es das absolute/ intransitive „aufhören“. Dass an dieser Stelle also das Medium verwendet wird, ist ganz normal. Hier liegt also keine Betonung vor.

Wenn das Verb κατα?γέω (katargeo) aktiv verwendet wird, dann meint es das transitive „jemanden zum aufhören bringen“. Wenn das Verb im Passiv gebraucht wird, dann kann es entweder eine wirklich passive Bedeutung, oder aber eine mediale Bedeutung haben. Es steht dann nicht so sehr die Tätigkeit, sondern mehr der Zustand, das Ergebnis im Mittelpunkt. Im Deutschen müsse man es dann aktiv übersetzen mit einem intransitiven Verb.

Es besteht also kein Gegensatz zwischen den Verben κατα?γέω und παύω, viel mehr werden sie als Synonyme gebraucht. Paulus will hier also keinen Unterschied betonen, sondern die Gemeinsamkeit: sowohl die Prophetie, als auch das Zungenreden, als auch die Erkenntnis werden aufhören.

Dass Paulus hier unterschiedliche Worte benutzt, liegt wahrscheinlich daran, dass er aus stilistischen Gründen die Verben wechselt.

In der Übersetzung müsste man am besten unterschiedliche Verben, aber dieselbe grammatische Form nehmen. Also etwas in der Richtung:

Prophetische Eingebungen hören einmal auf, das Reden in Sprachen des Geistes verstummt, auch die Erkenntnis wird ein Ende nehmen. (GNB)

Oder wenn man es etwas wörtlicher haben möchte:
Prophetie wird vorbeigehen, Reden in Sprachen wird aufhören, die Erkenntnis wird vorbeigehen.

But prophecy will pass away. Speaking in languages will end. And knowledge will pass away.

Soweit meine Meinung und hoffentlich kritische Stellungnahme zu seinem Artikel.

MacArthur hat zu manchen Themen gute Sachen geschrieben – doch hier fabriziert er leider exegetische Anfängerfehler und benutzt nicht tragfähige Argumente. Es scheint mal wieder der Fall „die Lösung lag schon vor der Exegese fest“ zu sein.

Nein, ich bin kein Charismatiker, ich rede nicht in Zungen, halte auch das meiste, was unter dem Etikett „Zungenrede“ dargeboten wird für Käse – nur hat das dann immer noch nichts mit meiner Exegese zu tun. Und bis heute konnte mir keiner eine Bibelstelle zeigen, die mich überzeugt hätte, dass das „Zungenreden“ aufgehört haben soll.

Das ist nur eine kurze Version meines Artikels. Wer die lange Version haben möchte, sollte auf meinem Downloadbereich vorbeischauen.

Gute Nacht

Markus

P.S. Solltet ihr ganz dämliche Fehler finden, kann’s an der Spracherkennungssoftware liegen, die ich (wegen meiner Sehnscheidentzündung) benutze: bitte meldet diese, damit ich sie korrigieren kann.

P.S.S. Andere Kommentare (auch kritische) sind gerne erwünscht!

Update

Bei einer Bibelstelle habe ich meine Meinung geändert: Ich denke, dass man das Wort „aufhören“ sowohl dauerhaft als auch nicht dauerhaft verstehen kann. Das ändert aber nichts grundsätzliches an der Tatsache, dass das Wort pauo nicht von sich aus „dauerhaftes aufhören“ meint.

Sonntag, 01.01., 18:11 Uhr