die letzten Tage

28. Aug 2006

nein, das wird kein apokalyptischer Post, der sich mit der Frage beschäftigt ob nun die Prämillennialisten mit prätribulationalistischen Tendenzen recht haben, oder doch vielleicht die allegoresierenden Amillennialisten (von den Postmills will ich hier mal gar nicht sprechen, komischer Haufen das), sondern nur darüber berichten, was ich ich den letzten Tagen so alles gemacht habe.

Die AT-Proseminar-Arbeit habe ich am Samstag per Post abgegeben (wegen des Datumsstempels), sodass ich nun aufatmen kann. Es hat schon Spaß gemacht, auch wenn ich zum Schluss schon gemerkt habe, dass ich schon zu Beginn einiges falsch angegangen bin. Na ja, nächste Arbeit werde ich das anders anzugehen versuchen.

Dabei kam mir allerdings ne Idee für ein Programm, mit dem man Bücher verwalten kann – nicht nur die Bibliographie, sondern auch den Inhalt. Und das Gute: mein Bruder sitzt schon dran. Bin mal gespannt, ob das klappt. Dann hätte ich mein eigenes Progrämchen dafür.

Dann am Samstag – also selber Tag 90 minuten später war die Trauung. Ich musste vorher noch die Folien für die Lieder (also Präsentationsmäßig und digital, nicht analog) herstellen, wozu ich knapp 30 minuten hatte. Aber: es hat bis auf ein oder zwei Kleinigkeiten reibungslos geklappt.

Doch der Spaß sollte erst beginnen. Ruth* (sie führte durch das Abendprogramm) meinte zu mir: Es gibt nur eine Präsentation (oh ja, cool, wird also ganz locker).

Gleich nach der Ankunft in Vorderfirmiansreuth*, beim Bürgerhaus (oder wie auch immer die Halle hieß) hatte ich die zweite Präsentation in der Hand. Da die Sache mit den Kontrasten nicht soo toll war, musste ich sie überarbeiten. Na ja, 10 oder 20 minuten, dann war’s gemacht.

Mein Tipp: wenn ihr Text habt: am besten schwarzen Hintergrund mit weißen Buchstaben. Meinetwegen auch umgekehrt. Und vor allem: GANZ WICHTIG: eine Serifenlose Schriftart (wie Tahoma, Verdana, DeJaVu Sans, Trebutchet oder Arial verwenden. NIEEE eine Serifenschrift (Times New Roman oder so) für den normalen Text. Höchstens mal für die Überschrift, wenn diese SEHR groß ist. Es bringt nichts, nen schönen Hintergrund mit blauem Himmel und weißen Wolken drauf, wenn man dann die hellblaue Schrift drauf nicht lesen kann, weil

  • die Kontraste nicht da sind
  • die Schrift nur von 2 Metern entfernung gelesen werden kann.

Auch roter Hintergrund & grüner Text sind nicht der Hammer, da jemand mit Rot-Grünschwäche nicht mehr viel erkennen kann. Auch alte Leute tun sich mit schwachen Kontrasten immer schwer: Für Liedtexte etc. also am besten: SCHWARZ & WEISS!

So, zurück zur Hochzeit: Innerhalb der nächsten Stunden kamen noch weitere 5 Leute, jeder mit seinem Laptop, jeder andere Einstellungen, jeder einen Sonderwunsch und die meisten keine Ahnung von ihren Laptops. Es war der Graus. Irgendwie hat es dann doch geklappt. Aber ich habe mir eins vorgenommen:

Sollte ich nochmal Technik machen bei ner Hochzeit (oder Moderation), dann gibt’s eine Deadline. Drei Tage vorher ist alles da. Was ich dann nicht habe, kommt nicht mehr dran. Live-Sachen wie lieder oder Anspiele sind ne andere Geschichte. ABer Präsentationen oder Videos will ich vorher alle haben.

Wem’s nicht gefällt, der hat Pech. Ich tu mir den Stress echt nicht mehr an. Als Techniker bist du ja eh der Schuldige, wenn das Bild gequetscht ist, der Ton zu leise oder die Schrift nicht lesbar. AAARRRRGHHHH!

Ja, ihr lest richtig: ich bin ziemlich frustriert. Denn ich hatte nicht viel von der Hochzeit, da ich damit beschäftigt war, die Probleme zu beheben, die Wünsche zu erfüllen und dann in der Zwischenzeit meinen Puls wieder von 180 zu kriegen.

Ach so ja: natürlich werde ich auch nie wieder Technik machen, wenn am selben Tag Abgabetermin für ne Arbeit ansteht.

Und wo ich schon dabei bin:

Lernt es endlich, dass man einen Mann für Sound und einen zweiten für Beamer braucht (Falls ihr Licht habt: einen dritten!). Einer alleine kann das nicht packen!!! Egal ob Hochzeit oder Gottesdienst.

Doch nun zum positiven:
Das Beste auf der Hochzeit war eine Diskussionsrunde von Professoren, die ihr Leben der Johannes-Müller*-Forschung gewidmet haben. Sie wollten ein Johannes-Müller-Haus instalieren, und haben das Leben des Bräutigam mit seinen Eigenheiten köstlich aufs Korn genommen.

Einfach genial

Auch gut: ein Irisches Hochzeitslied. Echt klasse.

So, gestern (und heute) habe ich dann gefaulenzt. Und ab morgen wird wieder richtig gearbeitet.

Ciao

Markus

*Name von der Redaktion geändert

Advertisements

Oh nee!

25. Aug 2006

Habe bei einer Denkpause (nur ganz kurz, ehrlich) erfahren, dass Ehrensenf bis zum 4. September Urlaub macht!! Argh!

Das können die doch nicht machen. *Grummel*

Nummer 2 erledigt

25. Aug 2006

als erstes: danke für alle Gebete.

Gestern habe ich die Predigt im Feierabend gehalten. Sie ist wohl länger geworden als geplannt (Karl meinte, sie habe fast 45 min gedauert), aber das meiste Feedback war positiv.

Ich hatte am Anfang etwas Angst, weil es ein Experiment war.

Wir hatten ein Anspiel vorbereitet und aufgeführt, bei dem Gott auf der Anklagebank saß. Anklagepunkt: er tut nicht genug, um Menschen mit dem Evangelium zu erreichen.

Nun, meine Predigt war die Verteidigunsrede – und die hielt ich auch so. D.h.: die Schauspieler blieben sitzen und ich habe den Richter, die Frau Staatsanwalt und das Publikum angeredet. Mit die größte Herausforderung war es, möglichst viel möglichst frei zu reden. Nun: Gott hat echt geholfen – und das meine ich echt so. Denn viel Zeit zur Vorbereitung hatte ich wirklich nicht gehabt (wie ihr ja wisst).

Auch sonst war der Gottesdienst ziemlich gut. Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Feierabend-GoDi.

ciao

P.S: jetzt bleibt noch die AT-Pro als größter Brocken. ich mach mich gleich dran.

Jetzt wissen wir …

20. Aug 2006

… welchen Browser Außerirdische benutzen:

… auf diesen bescheuerten Spitznamen für mich: Kairos (der geignete Zeitpunkt).

Also: im Augenblick ist Zeitmanagment das letzte, das ich auf die Reihe kriege.

Ich habe in der nächsten Woche

  1. eine ERF-Radiopredigt zu schreiben
  2. eine Predigt im Feierabend zu halten
  3. eine AT-Proseminararbeit abzugeben
  4. bei einer Hochzeit den Techniker zu machen
  5. bei einem Filmdreh den Kameramann zu machen
  6. fast hätte ich noch ein Theaterstück zu koordinieren gehabt – habe ich aber abgegeben

Na, wenn das mal nicht von Zeitmanagment zeugt.

Update: den Kameramann hat jemand anders gemacht. Ich bin dafür am Dienstag in Einsatz.

Habe gerade auf Glaube24.de einen Artikel gefunden, dass Eva Herman ein Buch über Emanzipation veröffentlichen will und sogar – weil sie eine wohl eher kontroverse Meinung vertritt – für zwei Jahre aus der Tagesschau-Crew aussteigen will.

Respekt:

  1. dass sie den Mut hat ein Buch zu veröffentlichen, das ihr Schelte einbringen wird
  2. dass sie bereit ist aus ihrer Arbeit auszusteigen, weil sie weiß, dass sie durch die Veröffentlichung des Buches nicht mehr die neutrale Person ist, die sie als Tagesschausprecherin sein sollte [dass niemand ganz neutral ist, ist klar – aber hier ist der Fall dann doch etwas anders gelagert]. Ich denke, dass es nicht viele gäbe, die so konsequent handeln würden.

ciao

Ausgeschlossen

17. Aug 2006

jo, da stand ich vor der Tür. Schloss kaputt, keiner drin. War vielleicht ne lustig Sache.

Zum Glück (synonym zu: Gott sei Dank!) habe ich jemanden vom CVJM erreicht, von denen wir die Wohnung gemietet haben. Der war schon auf dem Sprung raus, als ich anrief – „Glück“ halt

Nun – nach ca. 1 1/2 Stunden kam ich also rein und muss nun nicht unter der Brücke schlafen,  sondern kann es in meinem Bett tun.

Und genau das mache ich gleich – also:

gute Nacht euch

markus

P.S: da ich heute das erste mal einen Artikel bei Golem.de getrackbacked habe, hatte ich heute 142 Views. war etwas baff, als ich die Statistik sah. Denn eigentlich wollte ich nur mal schauen, wie das so funzt, mit den Trackback. Na ja, jetzt weiß ich *g*